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Star Citizen – Ein Überblick über das Spiel

Hallo zusammen,

da ja in der Whatsapp Gruppe einiges Interesse an Star Citizen gezeigt wurde und es da anscheinend noch viele Fragen gibt, werde ich in diesem Artikel versuchen, allen Interessierten einen Überblick über das Spiel zu geben.

 

Star Citizen, was ist das überhaupt?

Hier fangen die Missverständnisse in Regel bereits an, da es sich bei dem Projekt Star Citizen im Grunde um zwei unterschiedliche Spiele handelt.

Zum einen wäre da Squadron 42, wobei es sich um ein Singleplayer Spiel im Stil der klassischen Wing Commander Reihe handelt. SQ42 wird also ein Story basierter Weltraumshooter mit Missionen und Nebenmissionen, wie man es schon von früher kennt. Es ist auch das Spiel, das im Zuge der ursprünglichen Kickstarter-Kampagne finanziert werden sollte. Wer mit anderen Projekten des Star Citizen Schöpfers Chris Roberts vertraut ist, kann sich vorstellen, dass das Spiel extrem gut aussehen wird und neben gut ausgearbeiteten Charakteren eine wendungsreiche und interessante Story bieten wird. Es ist im Moment die Rede von einem Drehbuchumfang weit jenseits dessen, was für einen Hollywood Film Standard wäre.

Zum anderen wäre dann da noch das schlicht Star Citizen genannte Weltraum-MMO. Dieses wird Spieler in einer riesigen physikbasierten Sandbox zusammenbringen. Hier liegt das Hauptaugenmerk auf der totalen spielerischen Freiheit im Sinne eines Privateer. Hier wird es zwar zahllose Missionen und Aufgaben geben, aber keine wirkliche Handlung im eigentlichen Sinne. Ähnlich wie bei Spielen wie Eve Online werden die Spieler selbst für einen Großteil der Stories verantwortlich sein. Anders als bei Eve jedoch wird eine Balance angestrebt, bei der Spieler nicht einen zu gravierenden Einfluss auf die Spielwelt nehmen können, was dadurch erreicht werden soll, dass auf jeden Spieler etwa 9 NPCs kommen, deren Leben und wirken die Welt ebenso beeinflussen wird, wie die Spielergemeinschaft. Die Spielwelt selbst wird dabei teilweise prozedural generiert und teilweise handdesignt sein und sich über mehr als 100 Sonnensysteme in Originalgröße erstrecken, die inklusive aller Planetenoberflächen vollständig ausgearbeitet und begehbar sein werden. Star Citizen und alle seine Inhalte stellen die Stretch Goals der damaligen Kickstarter Kampagne dar.

 

Wie hängen die beiden Spiele miteinander zusammen?

Die Welt von SC ist dem späten römischen Reich nachempfunden. Im Zentrum steht das sogenannte United Empire of Earth, welches auf dem Gipfel seiner Macht und an den logistischen Grenzen seiner Ausdehnung steht. Umringt wird es von teilweise feindlichen, teilweise freundlichen oder sogar isolationistischen außerirdischen Reichen, die nichts mit den Menschen zu tun haben wollen. Wie auch in Rom sind Bewohner des UEE-Raums nicht automatisch Bürger des Reiches. Den Status eines Bürgers gilt es sich für jeden zu verdienen. Eine Möglichkeit dazu ist eine Verpflichtung beim Militär und Absolvieren einer Dienstzeit. Eine andere Art wäre lange harte Arbeit und der käufliche Erwerb des Status. Und da ist der Ansatz, der beide Teile von Star Citizen miteinander verbindet. Besitzer von Squadron 42 werden im Zuge der Einzelspieler Kampagne ihre Militärkarriere absolvieren, nach deren Abschluss sie als Bürger ins Zivilleben entlassen werden. Wer nur Star Citizen besitzt, wird sich den Status durch Arbeit im persistenten Universum verdienen müssen und nicht von Begin an die Vorzüge des Bürgertums genießen. Welche das genau sein werden, ist noch nicht bekannt. Als Beispiel wurde aber zum Beispiel genannt, dass beim Erhalt von Notrufen die Streitkräfte immer Zuerst alle Bürger retten werden, bevor sie sich anderen Aufgaben widmen. Geratet ihr also als Zivilist in einen Kampf, bei dem auch ein Bürger beteiligt ist und ihr sendet am Ende beide einen Notruf, besteht also die Gefahr, dass ihr bereits tot seid, wenn die UEE sich um euch kümmert. Ein, wie ich finde interessantes Konzept.

 

Apropos Tode, wie funktioniert das Perma-Death-System konkret?

In Star Citizen wird euer Charakter nur eine gewisse Anzahl an Leben haben, sozusagen. Jedes Mal, wenn ihr im Spiel sterbt, werdet ihr im nächstgelegenen Krankenhaus aufwachen und ein weiter Teil eures Körpers wird durch kybernetische Komponenten ersetzt. Ab einem gewissen Punkt, wird euer Körper einfach aus soviel Technik bestehen, dass kein weiteres Bauteil mehr tragen könnt. Solltet ihr dann sterben, wird euer Charakter permanent tot sein. Dann werdet ihr einen Teil eures Vermögens, sowie einen Teil eures erspielten Rufs bei allen Fraktionen im Spiel verlieren und einen neuen Charakter als „Erben“ erstellen müssen, der alle übrigen Besitztümer erbt.

 

Was ist mit Schiffen, die im Kampf zerstört werden und was bedeutet LTI?

Wird euer Schiff im Kampf (oder durch nicht näher definiertes… unintelligentes Verhalten) zerstört, so wird es euch von eurer Versicherung ersetzt. Je nach Seltenheit des Schiffes, wird das auch eine Weile dauern können, so dass ihr gegebenenfalls vielleicht sogar eine Weile auf anderen Schiffen werdet anheuern müssen, solltet ihr kein anderes besitzen.

Wie im richtigen Leben wird euch die Versicherung im Spiel Geld kosten. Aber nur Ingame-Währung. Gerüchte, dass Versicherungen mit Echtgeld bezahlt werden müssen, sind genau das; Gerüchte. Bei normalem Spielfluss war in etwa die Rede von 5 % eurer Einnahmen.

Schiffe, die während der ursprünglichen Kickstarter Kampagne oder seitdem während eines sogenannten Concept-Sales gekauft wurden, haben automatisch eine Lifetime Insurance (kurz LTI), so dass ihr euch dort nie um die Versicherung eures Schiffes werdet kümmern müssen. Das gilt aber nur für das Schiff in seiner ursprünglichen Konfiguration. Alle eventuellen Umbauten am Schiff, wie zum Beispiel das Einbringen besserer Waffensysteme, werden davon nicht abgedeckt und müssen trotzdem im Spiel separat versichert werden. Ein Schiff mit LTI ist also nicht das Pay-2-Win-End-All-Be-All, was zurzeit anscheinend alle denken. LTI ist ein nettes Goodie und eine kleine Vergünstigung, nicht mehr. Persönlich denke ich sogar, dass es so gewichtet werden wird, dass die Versicherung für Umbauten weit höher im Preis liegt, so dass LTI euch nicht mehr als ein paar % Vergünstigung bringen wird, es sei denn ihr fliegt das Schiff immer in der Standard-Konfiguration. Es ist also nicht wirklich nötig, Schiffe dahingehend auszuwählen, ob und wie ihr LTI dafür bekommen können werdet.

Eine LTI im Spiel wird es definitiv nicht geben und es wird auch vorher definitiv keine LTI für Umbauten geben, die mit Echtgeld gekauft werden könnte. Darüber hinaus wird es im Spiel die Möglichkeit geben, jedes Schiff zu erspielen, also auch die, die zurzeit noch streng limitiert sind. Es zwingt euch also niemand, ein Schiff für hunderte Euronen zu kaufen, wenn ihr das nicht möchtet. Die Preise der Schiffe liegen weit jenseits des Kosten-Nutzen-Faktors anderer Videospiele, da Star Citizen ein Spiel ohne Publisher ist und ausschließlich über Crowd-Funding finanziert wird. Ihr kauft also nicht wirklich ein Schiff, sondern ihr spendet für die Entwicklung des Spiels. Je nach Höhe euerer Spende bekommt ihr dabei von CIG zum Dank ein Schiff zum Start im Spiel.

 

Was wird man alles in Star Citizen unternehmen können?

Die Möglichkeiten in Star Citizen Karriere zu machen, Geld zu verdienen, oder einfach nur Zeit zu Verbringen, werden sehr vielseitig sein.

Neben den einfachen Karrieren als Frachter Pilot, Ressourcen-Sammler oder etwa Kopfgeldjäger, wie sie aus anderen Spielen altbekannt sind, gibt es zahlreiche eher exotische Karrieren. So könnt ihr zum Beispiel Karriere als Rennpilot machen, oder sogar als Kameramann, bei besagten Rennen. Für beide Karrieren gibt es sogar ausgewiesene Schiffe, die darauf spezialisiert sind. Oder ihr könnt ein Schiff erwerben, in dessen Bio-Domes ihr exotische Pflanzen züchten könnt, die ihr entweder gewinnbringend verkaufen, oder auch wissenschaftlich erforschen könnt. Ihr könnt auch sowohl als gesetzestreuer Bürger der UEE, als auch als Pirat spielen, die außerhalb der zivilisierten Systeme eine ganz eigene Infrastruktur haben werden. Ihr werdet euch auch in von NPCs gesteuerte Industrie-Unternehmen einkaufen können, um die Geschicke der Wirtschaft mitbestimmen zu können und sogar von politischen Ämtern war mal die Rede, wobei das wohl eine ganze Weile dauern wird. Oder falls ihr schon immer ein Passagierflugzeug fliegen wolltet, könnt ihr das, zumindest virtuell, hier sogar auf interplanetarischem Maßstab machen.

Der Clou der Sache ist, dass explizit alles so angelegt sein wird, dass alles skillbasiert sein wird, also sprich, ihr als Spieler die Möglichkeit haben werdet, durch Übung besser zu werden, da eure Charaktere keinerlei Werte haben werden, die euch das Spiel vereinfachen.

Alle Systeme werden auch recht komplex und zu 100 % von euren Fähigkeiten abhängen. Sei es bei der Reparatur, wo ihr die richtige Chemische Zusammensetzung des Werkstoffs ermitteln müsst und diesen dann auch noch fachgerecht auftragen, oder etwa bei der Personenbeförderung, wo ihr sowohl für das Fliegen, als auch das leibliche Wohl und sogar die Unterhaltung an Bord für eure Passagiere steuern müsst, um möglichst zufriedene Kunden zu haben, was euren Ruf verbessern wird. Obwohl noch recht wenige Details bekannt sind, gibt es über viele Systeme schon kurze Intro-Videos. Und ich persönlich finde jedes einzelne mehr als nur vielversprechend. Auch die Arbeiten auf Schiffen mit einer größeren Crew, sollen für alle Beteiligten nicht langweilig werden. So wird an Minispielen gearbeitet, die jeden in der Crew beschäftigen sollen, selbst wenn sich das Schiff zurzeit nicht im Kampf befindet. Überhaupt wird der Kampfaspekt von Star Citizen sehr wenig arkadelastig sein, da jeder Kampfeinsatz eine Menge logistische Überlegungen mit sich bringen wird.

Star Citizen soll zwar auch Inhalte für Solospieler haben, die einfach nur Fracht verschieben oder Piraten jagen wollen, aber das Augenmerk liegt ganz klar auf den Mehrspielerinhalten, bei denen sich Spieler zu Organisationen zusammenschließen.

 

Was kann man aktuell in Star Citizen unternehmen?

Aktuell besteht das Spiel noch aus mehreren getrennten Modulen, nämlich dem Hangar Module, dem Social Module, dem Arena Commander und dem Universe oder auch liebevoll dem Baby PU.

Das Hangar Module ist im Prinzip genau das, wonach es klingt. Jedes euer Schiffe wird mit einem Hangar geliefert. Im Augenblick gibt es davon 4 verschiedene, namentlich den Self Land, Aeroview, Revel & York und den VFG Industrial Hangar. Die Hangar stellen dabei mehr oder weniger Tiers dar, denn solltet ihr ein Schiff kaufen, das den VFG Hangar also den teuersten mitbringt, so habt ihr automatisch auch Zugriff auf alle günstigeren. Im Hangar könnt ihr allerlei Deko und vor allem all eure Schiffe spawnen und ausgiebig betrachten (jedenfalls alle Schiffe, die zumindest hangar ready sind). Außerdem könnt ihr, solltet ihr einen haben, mit dem Greycat Buggy rumheizen.

Das Social Module ist die Demo einer Stadt auf dem Planeten ArcCorps. Dort könnt ihr rumlaufen, shoppen und die unbestreitbar atemberaubende Atmosphäre genießen.

Der Arena Commander ist eine Simulationseinheit, die ihr in eurem Hangar findet. Es handelt sich dabei sozusagen um ein Spiel im Spiel.  Hier findet ihr verschiedene Spielmodi, die alle mehr arkadig angelegt sind und keinen Einfluss auf das eigentliche Spiel haben. Dieser sogenannte Simpod soll auch im fertigen Spiel weiter zur Verfügung stehen. Die Spielmodi sind Tutorial, Free Flight, Murray Cup Racing, Vanduul Swarm und Squadron Battle. Ab dem kommenden Patch 2.6 kommen noch die Modi Pirate Swarm und Star Marine dazu.

Das Tutorial ist eine Einleitung ins Spiel und soll Spielern die Möglichkeit geben, die Steuerung kennenzulernen, ohne danach praktisch schon ein vollständiger Cyborg zu sein.

Der Freeflight Modus gibt Spielern die Möglichkeit ihre Schiffe auf 2 jeweils 10 km³ großen Maps Probezufliegen.

Der Murray Cup ist ein Rennkurs, der in 3 Schwierigkeitsgraden wahlweise solo oder im Multiplayer absolviert werden kann. Hier muss man durch eine Reihe von Toren fliegen, die einen sehr fordernden Kurs bilden. Bisher ist nur der Classic Mode verfügbar, also das einfache Rennen, bei dem die Waffen der Schiffe deaktiviert sind. Zukünftig soll aber noch ein Blitz Modus hinzukommen, der bestimmte Waffen zum Ausschalten (nicht Zerstören!) der Gegner erlaubt.

Der Vanduul Swarm (ab 2.6 auch der Pirate Swarm) ist ein Hordemodus, bei dem man gegen insgesamt 18 Wellen computergesteuerter Gegner antritt. Auch dies funktioniert sowohl solo als auch im Multiplayer mit bis zu 4 Spielern.

Der Squadron Battle ist der kompetitive Multiplayer des Arena Commander. Die Modi sind altbekannte Größen des PvP, nämlich Capture the Core, Squadron Battle und Battle Royale. Beim Battle Royale kämpft jeder für sich um Punkte durch Abschüsse, beim Squadron Battle treten dagegen zwei Teams gegeneinander an, wobei das Ziel ist als Team zuerst einen bestimmten Punktestand zu erreichen. Beim Capture the Core muss ein Kern aus einem gegnerischen Tor gestohlen und zum eigenen Tor gebracht werden, ohne dass währenddessen der eigene Kern gestohlen wird.

Mit dem kommenden Update 2.6 kommt noch der Spielmodus Star Marine hinzu. Star Marine wird das First-Person-Shooter Modul des Spiels, bei dem zwei Teams aus je 4 oder 12 Spielern im Deathmatch oder Point-Capture Modus auf bisher 2 Karten gegeneinander antreten  werden können. Näheres erfahrt ihr beim Erscheinen des Moduls.

Alle Spielmodi im Arena Commander verfügen über Respawns während der Matches und wie gesagt haben die Spiele keinen Einfluss auf das „reale Leben“ in Star Citizen.

Und zu guter Letzt gibt es noch das Baby PU. PU ist die Abkürzung für „Persistent Universe“. Für alle, die mit dem Wort Persistenz nichts anfangen können; das heißt, dass alles was ihr im Spiel tut und jeder Einfluss jedes Spielers auf das Universum erhalten bleibt.

Zurzeit ist das PU auf die Umgebung des Planeten Crusader, wobei Umgebung sogar jetzt schon größer ist, als es klingt. Die Aktivitäten sind augenblicklich recht überschaubar, werden aber ab dem übernächsten großen Patch 3.0 enorm erweitert werden. Bisher kann man lediglich Kommunikationssatelliten aktivieren oder eben deaktivieren, andere Spieler angreifen, Bodenkämpfe auf einer Station austragen, oder kleinere Nebenmissionen absolvieren, wie Bergungsgut suchen, oder Kommunikationsbojen. Aber auch hier ist schon Persistenz vorhanden, da ihr für alles eine provisorische Währung erhaltet, für die ihr im Universum auch einkaufen könnt. Außerdem könnt ihr auch schon ein Outlaw werden, wenn ihr einen anderen Spieler angreift. Outlaws und Gesetzestreue haben schon separate Heimatstationen im System. Gesetzestreue erhalten zudem Missionen für das Ausschalten von Outlaws, während diese versuchen, durch das Hacken eines Computers, ihr Strafregister zu löschen. Alles in allem vermittelt das PU schon ein gewisses Gefühl für das spätere Spiel. Aber man sollte sich von dem qualitativen Maßstab wohl noch nicht beeindrucken lassen, weder im positiven noch im negativen Sinne. Ich persönlich halte mich vom PU noch solange fern, bis es genug für mich zu tun gibt, um mir selbst nicht das Spiel madig zu machen. Alles ist eben noch klein, unfertig und dadurch enorm repetitiv.

 

Wozu benutze ich welche Währung im Spiel?

Es gibt bis jetzt 4 verschiedene Währungen, die alle unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten haben, die sich sehr unterscheiden.

AUEC – oder auch Alpha UEC ist eine provisorische Währung, die speziell für die Alpha eingeführt worden ist, um durch Geldverdienen und Shoppen eine gewisse Persistenz zu ermöglichen. Ihr könnt damit im PU einkaufen, sowie euer Schiff reparieren. Am Ende der Alpha (vielleicht auch erst der Beta) wird diese Währung aber wieder entfernt und mit ihr alles, was ihr dafür gekauft habt.

REC – REC ist die Währung, die ihr im Arena Commander verdient. Damit könnt ihr auf der RSI Seite Schiffe und Ausrüstung mieten, um sie zu testen. Diese könnt ihr dann sowohl im AC als auch im PU einsetzen. Das Mieten funktioniert, indem ihr einen Gegenstand erwerbt, der dann 7 Tage benutzt werden kann. Ein neuer Tag wird aber nur angebrochen, wenn ihr den Gegenstand tatsächlich benutzt, wobei unangebrochene Tage nicht verfallen. Ich nehme stark an, dass die mit REC erworbenen Gegenstände nicht mehr sehr lange im PU benutzt werden können, sondern auf den AC beschränkt werden, sowie man im PU Waffen und Ausrüstung für und Schiffe selbst kaufen können wird. Alles, was ihr mit REC gekauft habt, findet ihr auf der RSI Seite unter „My Hangar“ im Unterpunkt „My ROMS“ in der Auswahlleiste links.

UEC (Live-Version) – UEC wird die offizielle Währung im Spiel werden. Sie ersetzt die AUEC, wenn das Spiel live geht. Damit werdet ihr alles im Spiel zahlen, da es keinerlei künstliche Echtgeldwährung geben wird. Alle UEC, die ihr über Game-Packages erwerbt, werden euch auch erst gutgeschrieben, wenn das Spiel live geht.

UEC (Alpha-Version) – Hier wird es interessant und gefährlich. Ihr könnt euch auch jetzt schon auf der RSI Seite UEC kaufen und auch damit einkaufen. Zumindest solange die REC im PU funktionieren, ist hiervon aber absolut abzuraten. Die Preise sind horrend (so habe ich zum Beispiel eine Handfeuerwaffe für 10 € gekauft, die aktuell zur kostenlosen Startausrüstung jedes Charakters zählt). Waffen für Schiffe kosten euch bis zu 40 € das Stück, wobei ihr dann auch noch oft mehrere braucht. Kurz, ihr solltet den Shop unter gar keinen Umständen benutzen.

!! WICHTIG !! Da der Shop auf der Seite beide Währungen akzeptiert, müsst ihr immer darauf achten, in welchem Bereich ihr euch grade befindet. Ihr könnt oben rechts zwischen „Voyager Direct“ und „Electronic Access“ wählen. Der Voyager Direct Shop ist der mit UEC… schaut da gar nicht erst rein!!!

 

Was brauche ich zum Spielen?

Auf der RSI Seite könnt ihr kostenlos einen Account erstellen, mit dem ihr erstmal Zugriff auf das Forum bekommt und sonst nichts.

Im Store könnt ihr zwischen „Game Packages“ und „Standalone Ships“. Game Packages findet ihr als eigenen Unterpunkt im Auswahlbalken. Für Standalone Ships müsst ihr mit der Maus auf „Extras“ zeigen und dann den entsprechenden Unterpunkt aus dem Sub Menü wählen.

Was ihr definitiv braucht, ist ein Game Package da dieses, neben Schiff und Hangar, über einen „Star Citizen Download“ verfügt. Das ist euer tatsächlicher Zugang zum Spiel und später gleichbedeutend mit einem Charakter-Slot. Habt ihr mehrere Packages, werdet ihr später mehrere Charaktere erstellen können (dazu später mehr). Character Slots sollen später aber auch einzeln kaufbar sein, weshalb mehrere Packs erstmal keinen echten Sinn machen.

Die Standalone Schiffe bringen euch zwar sowohl ein Schiff als auch einen Hangar, aber keinen Zugang zum Spiel!

Seit April dieses Jahres, enthalten die Starter Packages auch nicht mehr beide Spiele! Wollt ihr also sowohl Star Citizen als auch Squadron 42 haben, müsst ihr ein sogenanntes Combo Pack kaufen, oder euer bestehendes Starter Pack zur Combo aufrüsten.

Sowohl Starter, als auch Combo Pack findet ihr unter Game Packages zu einem Preis von jeweils 48,73 € für das Starter, oder 64,97 € für das Combo-Package. Wollt ihr nur SQ42 spielen, so gibt es auch das für 48,73 € dort.

 

Was bringen mir mehrere Charakter Slots im späteren Spiel?

Wie ihr sicher bereits wisst, liegt ein Schwerpunkt des Spiels auf dem Zusammenspiel auf sogenannten Multi-Crew-Schiffen, also Schiffen mit mehreren Besatzungsmitgliedern. Viele Schiffe benötigen eine gewisse Anzahl an Besatzungsmitgliedern, um effektiv betrieben werden zu können. Solltet ihr nicht auf die entsprechende Mannstärke in Form echter Spieler kommen, werdet ihr NPCs als Crew anheuern können. Diese werden bestimmte Aufgaben, wie zum Beispiel das Abfeuern von Geschütztürmen für euch erledigen können. NPCs werden dabei an Erfahrung gewinnen und in den ihnen übertragenen Aufgaben zunehmend besser werden. NPCs können also praktisch gelevelt werden. Solange sie eurer Crew angehören, werden sie aber auch euren Gewinn schmälern, da sie prozentual daran beteiligt sein werden. Außerdem werdet ihr die NPCs so anheuern, wie ihr sie seht, das heißt, ihr könnt sie zwar ausrüsten, aber es handelt sich dabei um vordefinierte Charaktermodelle. Verfügt euer Account aber über mehr als einen Charakter Slot, so könnt ihr Charaktere erstellen, die ihr dann als NPCs anheuern könnt. Genaueres ist noch nicht bekannt. Also sprich, in wiefern diese sich auf euren Gewinn auswirken werden ist noch vollkommen unklar. Vielleicht wird man einen Charakter also speziell als NPC erstellen können, oder aber als spielbaren Charakter, der dann aber nicht als NPC genutzt werden kann. Oder vielleicht kosten sie einfach weniger, als „freie“ NPCs. Bisher ist offiziell nur bekannt, dass es sie geben wird und dass man Charakter aus eigenen Slots selbst gestalten können und anheuern können wird.

 

Wie Upgrade ich ein Schiff und was passiert mit dem Beiwerk?

Ganz wichtig ist, dass es zwei unterschiedliche Arten gibt, sein Schiff zu ändern.

Zum einen könnt ihr das Schiff unter „My Hangar“ gegen Store Credits tauschen, was allgemein als melten oder einschmelzen bekannt ist. Ihr verliert dabei das Schiff und alles, was in dem Paket dabei war und bekommt den Wert in $ steuerfrei eurem Account hinzugefügt. Wenn ihr dann etwas kauft, könnt ihr während des Bestellvorgangs bei „Place Order and Pay“ auf „Credits & Coupons“ klicken. Dort könnt ihr dann eure Store Credits vom Kaufpreis abziehen lassen. Wichtig ist, da ihr ja auf den vollen Betrag der Credits schon Steuern gezahlt habt, wird das vom Netto abgezogen, so dass ihr nur auf die Differenz zum neuen Preis noch Steuern zahlen müsst.

Und dann gibt es noch das sogenannte CCU oder Cross-Chassis-Upgrade System. Hierbei könnt ihr jedes Schiff in eurem Hangar gegen ein anderes tauschen, das mindestens genauso viel kostet. Dazu zeigt ihr am einfachsten auf der Startseite auf den Punkt Store und wählt den Unterpunkt „Ship Upgrades“. Das Menü ist zweigeteilt. Links wählt ihr das Schiff aus eurem Hangar, dass ihr umbauen wollt. Und rechts wählt ihr ein verfügbares Schiff zu dem es werden soll. Wichtig hierbei ist, dass nur das Schiff sich ändert. Alle anderen Dinge, wie das Package in dem das Ursprungsschiff war bleiben gleich, also sprich die Versicherung, eventuell Deko-Sachen und ähnliches bleibt wie es vorher war. Ihr könnt nicht durch Upgrade zu einem Schiff, das gerade mit LTI angeboten wird, die LTI auf euer Schiff kriegen. Dazu müsst ihr die Melt Funktion benutzen!

Und zu guter Letzt gibt es noch die Unmelt- oder auch Buy Back Funktion. Alles, was ihr einschmelzt wird in seiner Grundform auf eurem Account gespeichert und kann für Echtgeld jederzeit wieder gekauft werden. Wichtig ist, dass falls ihr ein Schiff einschmelzt, dass ihr vorher upgegradet habt,  findet ihr unter „Buy Back Pledges“  in eurem Hangar immer nur das erste Schiff, nicht die Upgrade Versionen. Einmal pro Quartal erhaltet ihr zusätzlich die Möglichkeit eine Sache für Store Credits zurückzukaufen. Dieses Unmelt-Token ist nicht stapelbar und verschwindet nach Ablauf des Quartals und wird durch ein neues ersetzt. Ihr könnt also nie mehr als eines davon haben.

Auch nicht unwichtig ist die Sperre nach dem Kauf. Ihr könnt nichts an andere Spieler weitergeben, bei dem ihr Store Credits zum Kauf benutzt habt. Auch, wenn es nur 1 Credit war von 350 $ zum Beispiel. Credits binden alles an euren Account. Außerdem könnt ihr Dinge, die ihr kauft, erst nach mindestens 24 Stunden wieder einschmelzen. Kauft ihr etwas mit Echtgeld, könnt ihr es aber sofort an jemand anderen verschenken.

 

Wann wird Star Citizen released werden?

Ein konkretes Datum gibt es nicht für den Release und wird es wohl auch in absehbarer Zeit nicht geben. Die Singleplayer Kampagne, die bereits mehrfach verschoben wurde soll, nach aktuellen Angaben im ersten Quartal nächsten Jahres erscheinen. Das sollte man aber wohl auch noch nicht als gegeben ansehen.

Was Star Citizen angeht, so ist nicht mit einer fertigen Version vor 2018 – 19 zu rechnen. Die Roadmap findet ihr hier auf unserer Frontpage. Konkrete Daten sind für die einzelnen Schritte dabei nicht genannt, aber da die Version 4.0 praktisch erst den Übergang von der Alpha zu einer frühen Beta darstellt, lässt sich in etwa erahnen, wieviel Arbeit da noch zu leisten ist. Aber aus Sicht von jemandem, der das Spiel jetzt seit Längerem verfolgt mal soviel; es wird fertig und es wird der Hammer. Ich habe vollstes Vertrauen in die Entwickler, die alleine bis jetzt schon technische Meilensteine fertiggestellt haben, die von mehr oder weniger seriösen Quellen *hust* Derek Smart *hust* als unmöglich deklariert wurden. Allerdings werden wir uns alle noch eine Weile in Geduld üben müssen. Für ein Projekt, dass nicht nur von den Assets her sondern sogar praktisch ohne Spielengine gestartet ist, ist der Fortschritt aber schon bemerkenswert und wir sollten im Hinterkopf behalten, dass wenn es sich hier um Final Fantasy handeln würde ein Release vor 2025 wäre. Also Abwarten und Tee trinken.

 

So ihr Lieben. Ich hoffe, dass der Artikel die eine oder andere Frage klären konnte. Für weitere Fragen, würde ich euch an unser Forum verweisen. Dort könnt ihr eure Fragen stellen und wir vom SC Bereich werden unser Bestes tun, sie zu beantworten.

Also haut rein,

euer Borengar629